Mit dem Pferd – Der Podcast. Für klassische Reitkunst und pferdegerechtes Training

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Gute Pferdeausbildung entsteht nicht allein durch Technik. Sie braucht Verständnis, Erfahrung und das Engagement, sich immer wieder mit den Grundlagen der klassischen Reitlehre auseinanderzusetzen.

Im Podcast Mit dem Pferd sprechen wir über klassische Reitkunst, pferdegerechtes Training und die Fragen, die sich im Alltag mit dem Pferd ganz konkret stellen. Es geht um Balance, Losgelassenheit, feine Hilfengebung, korrekte Anlehnung und um eine Reitweise, die sich konsequent an der Natur des Pferdes orientiert.

Wir verbinden dabei Theorie und Praxis:
Christoph Ackermann, Meisterschüler von Egon von Neindorff und Ausbilder mit über 50 Jahren Erfahrung, bringt seine Arbeit aus Unterricht und Ausbildung ein. Buchfrau und „Normalo-Reiterin“ Dido Nitz stellt die Fragen, die viele Reiterinnen und Reiter bewegen – offen, kritisch und praxisnah. Gemeinsam sprechen wir über typische Reiterfehler, über Missverständnisse zwischen Pferd und Mensch und über Wege zu einer klaren, ehrlichen Kommunikation im Sattel.

Der Podcast richtet sich an alle, die klassische Dressur nicht nur reiten, sondern verstehen möchten – unabhängig vom Ausbildungsstand von Pferd oder Reiter.

Warum „Mit dem Pferd – der Podcast“ so viele Hörer:innen erreicht

  • 70.000 Downloads – einer der meistgehörten Reiter-Podcasts im deutschsprachigen Raum
  • Fundierte Inhalte zur klassischen Reitlehre und Ausbildungsskala
  • Verständliche Worte aus der Praxis statt theoretischer Allgemeinplätze
  • Einblicke aus Unterricht, Training und täglicher Ausbildungsarbeit
  • Gespräche über Ethik, Verantwortung und Reitkultur – historisch wie aktuell

Ob im Unterricht, in der eigenen Ausbildung oder im täglichen Training:
Mit dem Pferd – der Podcast begleitet Reiterinnen und Reiter, die pferdegerecht, durchdacht und mit Haltung arbeiten möchten.

Jetzt reinhören:

👉 Mit dem PferdDer Podcast. Für klassische Reitkunst, Ausbildungsskala, feine Hilfengebung und pferdegerechtes Training

Hier sind die Folgen

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Pferdekult.de Interviewt Christoph Ackermann

https://pferdekult.de/inspiration/pferdemenschen/christoph-ackermann-im-interview

Das Lockere , die elastische Dynamik der Bewegungen des Pferdes darf uns nicht verloren gehen sonst verlieren wir die Reinheit des Gangs!

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„Die Schule des Sehens“

(Foto: Lisa Rädlein – Cavallo)

Die Systematik der Reitkunst
Rezension aus Deutschland vom 27. Dezember 2022

Christoph Ackermann widmet dieses Buch all seinen Pferden, besonders aber Scirocco : “ der alle guten Eigenschaften seiner Vorgänger in sich vereint.“ Das größte Lob schreibt er : “ wird uns immer das Pferd selbst erteilen.“

„Mit dem Pferd entlang der Ausbildungsskala“ ist ein großartiges Buch beseelt von der Liebe zum Pferd und zur klassischen Reitweise, die wie Egon von Neindorff einst schrieb: „Natur und Kunst zu einer lebendigen Einheit verschmelzen lässt.“ Ein hoher Anspruch, der nur gelingen kann, wenn man sich immer geistig vor dem Pferd befindet und das reiterliche Vermögen dazu besitzt.

In Wort und Bild erklärt der Autor, wie er das mit seinem Pferd “ Scirocco “ umsetzen konnte.
Für mich ist es quasi ein Ausbildungstagebuch, das eine Lücke in der klassischen Reitliteratur schließt.
Ich kann vieles aus dem Buch mit in meinen Reitalltag nehmen und lese regelmäßig darin.
Dieses Buch ist nicht nur eine Hommage an die Pferde des Autors, sondern auch an seinen Reitlehrer Egon von Neindorff. Christoph Ackermann hatte aber außer diesem prägendem Reitmeister noch andere namenhafte Ausbilder. Unter anderen Gert Schwabl von Gordon, der ihn und seine Eltern unterrichtete.
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Erfolge von Christoph Ackermann auf FN Turnieren

Anbei können Sie meine FN Turniererfolge einsehen, die seit 1976 digital gespeichert wurden. Siege und Platzierungen, in den Klassen E, A und L vor dieser Zeit stehen mir leider nicht zur Verfügung.

Coronabedingt bin ich, so wie viele andere Reiter auch in den Jahren 2020 und 2021 fast gar nicht mehr gestartet. In 2022 habe ich mich entschieden meinen schönen Pferden das Turnierreiten, das inzwischen immer pferdeunfreundlicher geworden ist zukünftig zu ersparen.

Hier ist der Link zu meinen Turniererfolgen – die Kurzübersicht dazu befindet sich auf den letzten beiden Seiten des Dokuments:
https://www.conde-reitseminare.de/wp-content/uploads/2022/06/CA-Summenerfolge-FN-Turnier-bis-2019.pdf

Goldenes Reiterabzeichen Dokument:
https://www.conde-reitseminare.de/wp-content/uploads/2022/06/Goldenes-Reiterabzeichen-CA.jpeg

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Mit dem Pferd – with the horse

Ackermann, ein Schüler Egon von Neindorffs und erfolgreicher Dressurreiter bis in die höchsten Klassen sowie renommierter Pferdeausbilder, hat seine profunden Kenntnisse und Erfahrungen in einen Leitfaden mit Langzeitwirkung eingebracht. Hier wird feines Reiten unspektakulär, aber mit viel Sachverstand vermittelt. Nur die klassische, naturorientierte Reitkunst ist für Ackermann pferdegerecht. Was darunter zu verstehen ist, präsentiert der Autor in fünf Kapiteln, die von zahlreichen gut ausgewählten Fotos und klug ausgewählten Zitaten bedeutender Persönlichkeiten ergänzt werden. Seine Ausführungen starten mit dem Grundsätzlichen (u. a. Sitz, Hand, Schenkel) und führen bis zu den Grand-Prix-Lektionen. Geschickt verknüpft er in seinem Ausbildungskonzept die vier Arbeitsphasen aus der H.Dv.12 (Heeresdienstvorschrift; ID-G 18/17) mit der Ausbildungsskala. Verständlich, klar, fabelhaft. Eine zweite Ebene beschreibt die Ausbildung und Entwicklung seines Hannoveraners Scirocco, vom miserabel vorgestellten Auktionspferd bis zum gelassenen Grand-Prix-Pferd. Eine lohnende Lektüre für möglichst viele Reiter.


Ackermann, a pupil of Egon von Neindorff and successful dressage rider up to the highest classes and renowned horse instructors, has put his profound knowledge and experience into a long-term guide. Here is fine riding unspectacular, but with a lot of expertise. Only the classic, nature-oriented horsemanship is horse-friendly for Ackermann. What this means is presented by the author in five chapters, which are supplemented by numerous well-selected photos and cleverly selected quotes from important personalities. His remarks start with the basics (including seat, hand, thigh) and lead up to the Grand Prix lessons. Cleverly, he combines in his training concept, the four phases of work from the H.Dv.12 (Army Service Regulation, ID-G 18/17) with the training scale. Understandable, clear, fabulous. A second level describes the training and development of his Hanoverian Scirocco, from miserable presented auction horse to serene Grand Prix horse. A worthwhile read for as many riders as possible.

Source/Quelle: Rezension/Review, 15. April 2019, ekz-Informationsdienst in Reutlingen, Ulrich Isigkeit

Scirocco

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FN Richter versus FN Richtlinien!

Richter und Turnierprofis streuen Sand in die Augen der Zuschauer!

Vieles von dem, was wir auf den Turnierplätzen in der Dressur sehen, ist unserem Pferd gegenüber unangebracht und gehört deshalb dort nicht hin.

 

Beginnen wir mit uns, die wir reiten und unsere Pferde in den verschiedensten Prüfungen und Leistungsklassen vorstellen wollen. Der tiefe, pferdegerechte Sitz derjenigen Reiter, die harmonisch und damit richtig im Pferd sitzen, existiert gar nicht mehr. Oder wurde durch die moderne, optische Aufmachung der Reitbekleidung abgelöst. Dazu gehören Lackstiefel, Glitzersteine usw., nicht nur am Sattelzeug, sondern auch an den Accessoires des Reiters. Das mag sicher dem einen oder anderen gefallen, es ist meiner Meinung nach aber kein Ersatz für feines Reiten. Und genau das findet bedauerlicherweise auf den Turnieren nicht statt.

Sprechen wir doch andererseits von unseren Turnierpferden. Sofern die Prüfungen an mehreren Tagen am Wochenende verteilt sind, werden die Pferde in Boxen untergebracht, die sich manches Mal in einem festen gebauten Stall befinden und dann meistens prima sind. Gezwungener Maßen wird hin und wieder auf Stallzelte ausgewichen. In der Regel messen diese Boxen 3 x 3 Meter und fallen damit eher klein aus. Dass das nicht zu vermeiden ist, wenn man mit seinem Ross verreist, ist klar. Wie immer fern der Heimat, gibt es hier und da manchmal Einschränkungen. Unsere Pferde zeichnen sich auch in diesem Punkt durch sogenannte „Nehmerqualitäten“ aus. Einige Reiter holen auch immer wieder die Pferde heraus, um sie nicht zu lange in diesen Hamsterkäfigen zu lassen – und das ist ganz famos – andere tun das eben nicht.

So unterschiedlich die Aufstallung und der Umgang mit ihr sein kann, so einseitig ist die nun folgende Reiterei. Es beginnt mit dem Warm-up, dem sogenannten „Abreiten“, das, wie wir alle wissen, eigentlich dazu gedacht ist, unsere Pferde sinnvoll auf die anschließend zu reitende Dressurprüfung vorzubereiten. Aber was sehen wir da, wenn die Kandidaten gerade einmal aufgesessen sind? Natürlich mit Aufstiegshocker aufs Reittier gelangt, um den Rücken des Pferdes zu schonen, nehmen die selbigen sofort den Zügel in die Hand, um dem Pferd den Kopf hin- und herzuziehen! Noch bevor sie den eigentlichen Abreiteplatz erreicht haben, ist der Hals des armen Tieres „rund“ eingeengt und das Pferd schwindelig gezerrt. Der darauf hockende Reiter empfindet sich dabei als professionell und großartig. Bei all diesen schönen Gefühlen für sich selbst ist ihm jedoch entgangen, dass das Pferd den Rücken bereits festhält. Doch als allwissender Herr über sein Pferd wird er dem Tier schon gleich beikommen.

Auf dem Abreiteplatz angekommen, bleibt der Anzug der kräftig einwirkenden Hände auf das Pferdemaul bestehen, alles andere wäre auch Kontrollverlust (mangels einer guten Ausbildung). Kaum eine Runde Schritt geritten, wird ab jetzt – für die Galerie von Zuschauern auf dem Abreiteplatz – vorgeritten wie es RICHTIG geht. Über das Headset werden dazu vom Bodenpersonal Anweisungen an den Reiter übermittelt, der in der Folge die Restindividualität seines Pferdes endgültig abwürgen wird. Mithilfe von viel Armkraft, grobem Sporeneinsatz und ungenügend erkennbarer Systematik muss das Pferd nun auf den Trichter kommen, was von Ihm gewollt ist. Jede freiwillige Kooperationsbereitschaft wird hierbei von vornherein gnadenlos unterdrückt. Hier wird jetzt ein Mikromanagement vom Feinsten, bis zu den Haarspitzen, durchgezogen und das arme, so gequälte Tier soll das verstehen? Das Resultat – na, sehen Sie selbst: ein Pferd, das mit seiner Stirnlinie stets hinter der Senkrechten läuft, das in jeder Gangart mit dem Kopf nickt, als hätte es die Wirbelsäule eines Huhns und dessen Hals. Hinzu kommt allerdings, dass der Pferdekopf weiterhin auch seitlich hin- und hergezogen wird. Es bietet sich uns ein unerträgliches Szenario des Grauens.

Ist also die Ausschaltung der Harmonie mit dem Pferd während des Warm-ups gelungen, dann geht es zum Prüfungsviereck. Hier widerfährt es dem Pferd nur etwas besser, da das unsägliche Hin und Her des Halses auf ein Riegeln mit der Hand reduziert wird. Meist wird auch der Sporeneinsatz etwas weniger. Gerne stellt sich der Trainer – sofern er einen Namen hat, der seinen Schülern weiterhelfen könnte – direkt an der den Richtern gegenüberliegen kurzen Seite sichtbar in Pose. Das Zuschauerinteresse für Dressurturniere war noch nie besonders groß, es ist allerdings inzwischen auf einen beinahe historischen Tiefstand gefallen. Die letzten Verbliebenen sehen sich diese Ritte oft nur noch über private Sender an.

Bei größeren Turnieren sitzen bis zu fünf Richter um den Prüfungsplatz herum, die, entsprechend der LPO und den damit verbundenen Richtlinien der FN, die gezeigten Ritte bewerten sollen. Diese Beurteilungen lassen doch sehr zu wünschen übrig, halten sich doch die Damen und Herren selbst nicht zwingend an die FN-Regeln, nach denen sie richten. Wir finden hier durchaus pflichtwidriges Verhalten bei der Beurteilung von Ritten. Wenn wir jene Richtlinien zu Grunde legen, nach denen sie ihre Punkte vergeben sollen, unterlassen sie es bewusst, für einen tierfreundlichen Umgang einzutreten. Gegenüber dem Zuschauer werden dann Ritte als gut und richtig ganz vorne platziert, die sich z. B. durch einen strampelnden Verkaufstrab oder Showtrab, durch ein permanentes Nicken des Pferdekopfs im Galopp und in der Piaffe oder auch durch ein schwerfälliges, zeitlupenartiges Wenden in der Galopppirouette auszeichnen. Die ich übrigens noch als flüssige, im Dreitakt (Galopp!) gesprungene Lektion gelernt habe. Es wird dabei gleichzeitig immer von der „Bergauftendenz“ gesprochen, die allerdings in den meisten Fällen gar keine ist, sondern eher ein Hin- und Herschaukeln des festgehalten Körpers, bei dem nicht einmal mehr die erste Anforderung aus den Richtlinien vorhanden ist – nämlich der Takt. Es versteht sich von selbst, dass in Ermangelung dessen auch die Losgelassenheit nicht mehr gegeben sein kann und von einer passenden Anlehnung kann schon lange nicht mehr geredet werden. Über die weiteren Meilensteine, die in den FN-Richtlinien manifestiert sind und die im Thema Versammlung ihren Höhepunkt finden, brauchen wir uns von nun an keinen Kopf mehr machen – na, Gott sei Dank!

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Unwissenheit oder „Quid pro quo“

Das Thema Takt kommt viel zu kurz. Tempo, Balance, Tragfähigkeit, Mut und Bewegungsharmonie sind die wesentlichen Meilensteine wie sich unser Pferd zeigen sollte – ein langer und unbequemer Weg für uns Reiter, wenn wir das ernst nehmen. Es verhält sich ganz gleich wie bei W. Furtwängler, dessen Ziel es immer war in der Durchführung des zu dirigierenden Musikstücks den musikalischen Spannungsbogen von Anfang an bis zum Ende der Performance durchzuhalten.
Es beginnt bei uns selbst. Allein um ein passendes Gefühl für den jeweiligen Takt z. B. im Trab zu erlangen, dazu bedarf es jahrelanges, punktgenaues, stark konzentriertes und engagiertes Training.
Mit den sogenannten „Tipps und Tricks“ in unserer digitalen (damit meine ich binärorientiert und ohne Empathie), oberflächlichen Betrachtungsweise soll diese Arbeit nun vereinfacht und verkürzt oder gar übersprungen werden. Und wie oft sehen wir als Resultat dieser Methode und deren Derivate Reiter die komplett außerhalb der Bewegungsschwerlinie des Pferdes sitzen. Die unglücklichen Pferde, die dieses reiterliche Unvermögen kompensieren müssen bewegen sich deshalb so als wären sie Marionetten. Ihre Beine, insbesondere die Vordergliedmaßen sehen so aus als ob sie, genau gleich wie bei der Augsburger Puppenkiste (wobei ich diese ganz prima finde, aber zum Thema Reiten gehört sie nicht) an Fäden und Schnüren hochgezogen würden. Natürlich sitzt der sich schlecht verhaltende Reiter dabei in Rücklage, wackelt oder schiebt gar mit seiner Mittelpositur und stört damit ganz empfindlich. Das Pferd wird außerstande gesetzt sich natürlich und harmonisch zu zeigen, dafür sehen wir aber staccatoartige Bewegungen, die alles elegante und leichtfüßige, ja beinahe spielerische komplett vermissen lassen. Es sieht dann für den Beschauer nicht mehr so aus, als würde das Pferd alles von alleine und ohne Zwang erbringen – die Einwirkungen des Reiters sind auch nicht minimalisiert und somit auch für den Halbwissenden oder Weiterlesen

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Turniersport oder Shitstorm – Tierquälerei und Kampfsport – Richten und Bewertungen – „das ist wie wenn man einem Ochsen ins Horn kneift“

Vor Jahren sind wir gegen Rollkur und pferdeverachtende Abreitemetoden auf dem Turnierplatz bei Würzburg vorgegangen. Wir haben Richter und Akteure bei der FN angezeigt und um Stellungsnahme gebeten. Ich war aktiver Teilnehmer des Turniers. Keinerlei Maßnahme der FN erfolgte, nur das Weiterleiten an die LK Bayern mit entsprechenden Folgen für mich als Reiter. Es hat jedenfalls nicht dazu beigetragen freundlicher mit dem Pferd umzugehen.

Wie wir heute an diesen Bildern und deren Beschreibungen sehen können, hat sich seit 2014 nichts geändert, nur der Medienrummel ist FN getrieben größer geworden, um diese Grobe Art der Reiterei besser rechtfertigen zu können.

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Rücken- oder Schenkelgänger?

Ein Aufwölben des Rückens (wie ein Katzenbuckel) ist nicht wünschenswert:

Stensbeck meint dazu: „Lässt sich das Pferd vorn heranziehen, oft über die Senkrechte zurück, so ist es noch lange nicht durchlässig, stößt man die Hinterbeine mit dem Sporen heran, und sie sind zu weit unter geschoben, so ist das auch keine Durchlässigkeit, weil dadurch der Rücken sich hart nach oben wölbt, und das Pferd in einer Zwangsstellungen verharren muss.Eine zu weit vorgeschobene Hinterhand ist noch lange keine Hankenbiegung, weil sie den Rücken undurchlässig macht.

Das Gegenteil ist der Fall, ein locker Rücken sorgt die richtige Bewegung:

Stensbeck: „Werden der Rücken tätig und die Hanke geschmeidig, zeigt das Pferd es an durch schönes Tragen seines Schweifes und Kopfes.“

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Losgelassenheit, ihre Voraussetzung und ihre permanenter Fortbestand in der Ausbildung

Der Losgelassenheit, gehen Takt, Tempo und Rhythmik des Bewegungsablaufes unseres Pferdes voraus. Die Schwerlinien von Reiter und Pferd liegen übereinander und beide befinden sich in einer gemeinsamen Balance. Das ‚Lösen‘ und die ‚Zwanglosigkeit‘- das sind Teilmengen daraus. Die Losgelassenheit bedeutet per Definition der alten Meister, dass unser Pferd nur genau diejenigen Körperteile, wie z.B. Sehnen, Muskeln, etc.  gebraucht mit denen es – unter möglichst geringen Kraftaufwand – die von ihm geforderte Leistung erfüllen kann. Es folgt den dann fast unsichtbaren Hilfen des gut mitsitzenden Reiters und kann darüberhinaus alle Energie bis zu Maximum in die gewünschten Anforderung hineinlegen. Unser Pferd setzt dabei aber gar keine Kräfte unnütz oder gar als Widerstand ein. Wie zum Beispiel ein starkes Aufwölben der Rückenwirbel, welches neben einer übermäßigen Anspannung der Bauchmuskulatur zudem einen Veränderung der natürlichen Lage der Wirbel zueinander hat. Dadurch wird ein Schwingen des Rückens blockiert. Wir Reiter sprechen hier davon das unser Pferd uns „den Buckel entgegenhält“. Die Folge ist, das es im Rücken steif geworden ist und wir es nicht mehr sitzen können. Unser Pferd nimmt uns in seinem Bewegungsablauf nicht mehr mit – es macht innerlich „zu“. Die weiteren Stufen der Ausbildung, wie etwa die Anlehnung oder die Erarbeitung des Schwungs und die damit einhergehende Durchlässigkeit werden wir mit dem Verlust der Losgelassenheit nicht mehr erreichen. Ein echtes „Geradesein“ und das darauf aufsetzende, hohe Ziel einer natürlichen Versammlung kann so nicht erreicht werden. Die Losgelassenheit ist wie der Takt Grundbaustein und zieht sich von Anfang an, wie ein roter Faden durch alle Stufen sowie Lektionen im Dressurreiten. Das wir hier die Perfektion nicht hinbekommen versteht sich für mich wie von selbst. Aber dieses Ziel anzustreben bringt uns auf einen pferdefreundlichen Weg die gewünschten Fortschritte in Kooperation mit unserem Partner Pferd zu erreichen.

In diesem Sinne, viel Spaß bei der Ausbildung der Pferde……

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